Eintragungsdienste für Online-Presseportale

Wenn Sie Ihre Pressemitteilung im Internet möglichst breit streuen möchten, ist es sinnvoll auf Eintragungsdienste zurückzugreifen. Denn dann entfällt die mühsame Handarbeit, sich bei vielen Portalen anmelden und dann die Pressemitteilung einzeln einstellen zu müssen. Das spart in der Summe viel Zeit und kostet nicht viel.

Kosten eines Eintragungsdienstes

Es gibt mehrere Anbieter wie zum Beispiel pr-gateway.de und prmaximus.de, bei denen Sie sich kostenlos anmelden können. Für Dienstleistungen wie den Versand an Presseportale oder einen Report über die Veröffentlichung sowie einzelne Zusatzleistungen müssen Sie dann bezahlen. Allerdings sind die Beträge relativ gering. Je nach Anbieter und Angebotspaket kostet das Versenden einer Pressemitteilung bei diesen Dienstleistern zwischen unter zehn und 20 Euro (Stand 03/2011).

Funktionsweise eines Eintragungsdienstes

Nachdem Sie sich bei einem Eintragungsdienst angemeldet und sich für eine Dienstleistung entschieden haben, beginnt der eigentliche Versand. Sie stellen in eine vorgegebene Maske Ihre Pressemitteilung ein. Dabei sind Sie an eine gewisse Struktur gebunden, die ein Kompromiss aus den technischen Anforderungen bei den zu bestückenden Presseportalen sind. Wenn Sie alles eingegeben haben, drücken Sie auf „versenden“. Der Betrag für das gewählte Paket wird Ihnen in Rechnung gestellt und der Versand startet. Über eine XML- oder Formular-Schnittstelle wird die Pressemitteilung nun an die Presseportale verschickt. Dabei richtet sich der Eintragungsdienst nach den technischen Vorgaben des Portals. Nach wenigen Minuten ist die Pressemitteilung auf den Partnerseiten des Eintragungsdienstes verfügbar. Sichtbar ist sie nicht überall sofort, da einige Portale manuell freischalten und es dabei zu Verzögerungen kommt.

Vor- und Nachteile eines Eintragungsdienstes

Wenn Sie regelmäßig Ihre Pressemitteilung auf einer größeren Anzahl von Presseportalen veröffentlichen möchten, nimmt Ihnen ein Eintagungsdienst kostengünstig die Arbeit ab. Nachteil ist, dass Sie damit nur bestimmte Portale erreichen. Es kann beispielsweise sein, dass Ihr „Wunschportal“ von keinem Anbieter automatisch bestückt wird. Auch ist die Auswahl der zur Verfügung stehenden Portale nicht bei allen Anbietern gleich, sodass der Kosten-Nutzen-Faktor genau betrachtet werden muss, wenn Sie den für Sie effektivsten Eintragungsdienst finden möchten. Ein weiteres Thema, das einige Fachleute bei dieser Vorgehensweise anführen, ist „Duplicate Content“. Darüber finden Sie auf dieser Webseite weitere Informationen.