Anlagen zu der Pressemitteilung

Eine Pressemitteilung ist ein geeignetes Mittel, um eine bestimmte Meldung an die Medien weiterzugeben. Ein Text kann aber weder sprechen, noch ist er anschaulich. Je nach Thema und Anlass der Pressemitteilung kann es sehr sinnvoll sein, den Text durch ein Foto, einen O-Ton, Statistiken oder ausführliche Erläuterungen zu ergänzen.

Wie die Anlagen zu den Medien kommen

Klassische Pressemitteilungen werden inzwischen fast durchweg per E-Mail verschickt. Postsendungen sind eher die Ausnahme geworden. Anlagen an eine E-Mail unterliegen jedoch Größenbeschränkungen. Reduzieren Sie die Gesamtgröße der Anlagen daher auf unter fünf Megabyte. Denn viele E-Mail-Provider beschränken die Größe einer einzelnen E-Mail auf diese Größe. Ist es nicht möglich, die Datenmenge ausreichend zu komprimieren, können Sie einen Link zum Pressebereich Ihrer Webseite setzen, von dem die Anlagen heruntergeladen werden können. Das gilt auch bei Online-Pressemitteilungen, die direkt auf Presseportalen veröffentlicht werden.

Möchten Sie aus einem bestimmten Grund auf den Postversand zurückgreifen, können Sie Anlagen in Papierform beilegen. Auf O-Töne sollten Sie in einer Postsendung verzichten. Die Bilder können Sie als Hochglanzabzug beilegen, die mindestens 13 x 18 Zentimeter groß sein sollten. Besser sind digitale Daten auf einem Speichermedium: USB-Stick, CD-ROM, DVD.

Anforderungen an Bilder

Fotos sind das häufigste und wichtigste Stilmittel, um eine Pressemitteilung zu unterfüttern. Beim Versand einer Online-Pressemitteilung können Sie das Foto in geeigneter Größe beifügen oder bei Presseportalen über die entsprechende Eingabemaske hochladen. Wenn Sie ein gutes Foto haben, sollten Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Nicht vergessen dürfen Sie eine geeignete Bildunterschrift (mit Angabe der Vor- und Zunamen und Funktionen der ggf. abgebildeten Personen) und eine Urheberangabe.

Während in einem begrenzten Rahmen die Größe, Auflösung und auch die Qualität für Online-Medien zweitrangig sind, spielen diese Aspekte bei klassischen Medien eine wichtige Rolle. Gestochen scharf, eine große Auflösung (300 dpi, besser 600 dpi), ein guter Kontrast und eine professionelle Bildkomposition sind unabdingbar. So sehr ein gutes Foto hilft, einer Pressemitteilung zur Veröffentlichung zu verhelfen, so sehr kann ein schlechtes Foto kontraproduktiv sein. Wenn es um ein besonders wichtiges Thema geht, sollten Sie im Zweifelsfall einen Fotografen beauftragen, ein geeignetes Foto zu schießen. Der Aufwand lohnt sich: Die Chancen auf eine Veröffentlichung steigen mit einem guten und aussagekräftigen Foto sowohl im Internet als auch in den klassischen Medien deutlich an.